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Das Haus der schönen Dinge  INSPIRIERENDE Gedanken und viele NEUIGKEITEN für DICH zu Papier gebracht. Logo Das Haus der schönen Dinge

SEGENSTRIP nach Israel

Vom 29.Mai bis zum 02. Juni 2019 nahm ich mir mit Alex Zeit in einer recht spontanen Aktion nach Israel zu fliegen. Unsere Motivation war nicht in erster Linie eine Sightseeingtour zu buchen, sondern ganz bewusst das Volk und das Land zu segnen. Eins sagte Gott zu Mose:Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. 3Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. 1. Mose 12,2f In der Überzeugung daran, dass wir nicht nur Segen geben, sondern auch Segen empfangen werden, packte Alex einige dicke Briefumschläge mit Finanzen und ich verschiedenste Leinwände, Plakate und Farben ein mit dem Ziel das Land und das Volk zu berühren. Einen wirklichen Plan gab es nicht, tatsächlich buchten wir erst ein zwei Tage vorher ein Mietwagen und entschieden uns nur den ersten Übernachtungsplatz im Vorfeld abzuklären. Alles Weitere durfte auf dem Weg entstehen… Nachdem wir dann in TelAviv gelandet sind war unsere erste Station die Stadt Lot, wo wir Nachts 3:00 Uhr von einem jungen israelischen Ehepaar herzlich empfangen wurden. Trotz der Uhrzeit konnten wir uns austauschen, ihnen ein Bild von mir überreichen und für sie beten. Wir waren überwältigt von ihrer Gastfreundschaft und ihrem Vertrauen. Am nächsten Tag waren sie bereits unterwegs und wir bekamen die Wohnung nach einer Stunde Bekanntschaft quasi überlassen. Außerhalb der Wohnung trafen wir auf fast ghettoähnliche Zustände – umso mehr liebte es Alex ihnen einer seiner Briefumschläge dazulassen. Die nächste Station war ein deutsches Gebetshaus auf dem Ölberg in Jerusalem. Da wurden wir überrascht von einer atemberaubenden Aussicht, einer Atmosphäre des Gebets und der Anbetung und trafen auf Christoph Domes, einem Freund und Pastor aus Berlin, der bereits ein Seminar im Haus der schönen Dinge gehalten hat. Durch ihn kamen wir in den Genuss einer genialen Führung durch Jerusalem. Danach hatten wir die Möglichkeit diesen Ort mit Bildern und Finanzen zu segnen und wurden selbst durch zwei russlanddeutsche Pastoren vor Ort zugerüstet. Die Nacht verbrachten wir in TelAviv – oh wie ich diese Stadt liebe, unheimlich viele junge Leute und an allen Ecken und Kanten eine wahre Explosion von Kunst und Kreativität, die selbst bei ausgefallenen Restaurants und Menüs keinen Stopp einlegte. Von einem verängstigten, vorsichtigen Land kurz nach dem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nichts zu spüren – im Gegenteil: entspannte Geselligkeit auf der Straße.Wir liebten es. Ein Land mit vielen Gesichtern. Da ist ein eher konservatives, religiöses Jerusalem mit einer tiefen Sehnsucht nach einem neuen Tempel, eine Wiederherstellung des Alten und ein junges, fast schon rebellisches TelAviv mit einer tiefen, unglaublichen Kreativität, dass nicht in den religiösen Rahmen zu passen scheint. In unseren Gedanken träumten wir davon, wie es wohl wäre, wenn diese beiden Dinge zusammenkommen würden? Was wohl geschehen würde, wenn dieses Volk ihren Messias erkennt? Am nächsten Tag ging es wieder nach Jerusalem. Erste Station ein Geschäft einer messianischen Gemeinde direkt gegenüber von Davids Palast. Der Verkäufer ein Palästinenser, Christ und Pastor von 3 Gemeinden. Es entwickelte sich ein super Gespräch. Wir durften ihm ein Bild schenken und Finanzen überlassen, am Ende bekamen wir Kontakt zu einem weiteren Palästinenser, der in Chicago Kunst studiert hat. Ich durfte für ihn beten und ihn ermutigen. Ab jetzt waren wir zu dritt unterwegs   Nach einem Trip durch die Kunstgalerien, einem herausfordernden Gespräch mit einem orthodoxen jüdischen Künstler – endlich an der Westmauer des ehemaligen Tempels angekommen.Ich packte meine Malutensilien aus und tat das, worauf ich mich die ganze Zeit gefreut habe: Malen.Einer der Höhepunkte: Unser neuer palästinensischer Freund gesellte sich irgendwann dazu und ich teilte mit ihm meine Materialien und wir malten gemeinsam. Was für ein schönes Bild: Ein deutscher Künstler malt vor einem der heiligsten Orte des jüdischen Volkes eine israelische Flagge mit einer Taube als Symbol des Friedens, gemeinsam mit einem Palästinenser der sein Wunsch ausdrückte nach Frieden für sein Volk und dem jüdischen Volk.Für mich eine Tatsache, die sich nicht politisch herbeiführen lässt, sondern die durch die Person Jesus Christus möglich wird. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt ein neues Gewand angezogen – Christus selbst. 28 Hier gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Griechen, zwischen Sklaven und freien Menschen, zwischen Mann und Frau. Denn durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle zusammen ein neuer Mensch geworden. 29 Wenn ihr aber zu Christus gehört, seid ihr auch Nachkommen Abrahams und seid damit – entsprechend der Zusage, ´die Gott ihm gegeben hat` – Abrahams ´rechtmäßige` Erben. NGÜ Gal 3, 27f Danach hatten wir die Möglichkeit den Anfang des jüdischen Sabbats an der Klagemauer zu erleben. Dies ist alles andere als „Klage“ sondern ein freudiges, energiegeladenes und dankbares Signal eines Volkes das lautstark verkündigt: Wir leben noch. Wir leben und Gottes Geschichte mit uns ist noch nicht beendet. Dies geschieht in Mitten von Touristen aus allen Ländern, die teils am Rande, teils mitten ins Geschehen integriert werden. Mich hat dies berührt. Ein Glaube, der sich nicht versteckt, eine Sehnsucht und eine Freude die geteilt wird und zugleich nicht frei von einem bitteren Geschmack, denn unser palästinensischer Freund bekommt keinen Zutritt zu diesem Bereich. In Anbetracht der erlebten Gewalt und Erfahrungen aus den letzten Jahren verständlich und trotzdem bitter. Danach ging es weiter in die Altstadt von Jerusalem mitten ins arabische Viertel, wo wir den Abschluss des Ramadans erleben durften. Überall duftende Köstlichkeiten, Menschen die Essen und Getränke von einem Ort zum anderen trugen und fast überall Möglichkeiten sich dazuzusetzen… Gefüllt von tausend Eindrücken und einem wirklich besonderen Tag checkten wir dann im Cinema Hostel in Jerusalem ein, nicht lange und wir fanden uns in einer großen Runde junger Leute auf bequemen Sitzgelegenheiten wieder. Links von mir eine Mexikanerin, die in den nächsten Tagen nach Jordanien aufbrechen möchte, rechts ein Belgier, gegenüber Deutsche, ein Asiate und natürlich Leute aus Israel. Wunderschön. Nach einer kurzen Nacht teilten wir unseren kleinen Mietwagen mit zwei Mädchen, die am Abend zuvor mitbekommen haben, dass unsere Reise heute weiter in den Süden verläuft und noch eine Mitfahrgelegenheit suchten. Das Abschiedsgeschenk an Jerusalem war ein tolles Bild, was ich den Tag zuvor oberhalb der Klagemauer gemalt habe und die Frau an der Rezeption des Cinema Hostels voller Freude entgegennahm. Im Auto stellte sich heraus, dass die Beiden das erste Mal in Israel sind, was Alex direkt anspornte auf unserer mehrstündigen Fahrt ein komplettes Infopaket über das Land, biblische Zusammenhänge und Politik weiterzugeben. Gemeinsam entdeckten wir dann En Gedi, eine Oase in der Wüste, wo David einst die Psalmen schrieb und saßen im Toten Meer. In En Bookek ein kleiner Ort mit vielen Hotels direkt am Toten Meer, entdeckte ich dann einen ganz besonderen Gullydeckel. Einen Gullydeckel, der eine Oase darauf zeigt, sicherlich ein Symbol für En Gedi – und doch hier viele Kilometer südlich der Oase verbaut.Dies wurde dann zur Grundlage zwei ganz besonderer Kunstwerke und eines sehr speziellen Segens für diesen tiefsten Fleck der Erde.Schaut es euch am besten selbst an: Etwas zu segnen bedeutet „gutes auszusprechen“ aber es ist noch mehr es ist ein Übereinstimmen mit Gottes Absichten über eine Person, einer Sache oder einem Ort – genau dies ist hier passiert. Gottes Absicht ist, dass das Tote Meer wieder fruchtbar wird:„Und es wird geschehen, dass Fischer an ihm stehen werden: von En-Gedi bis En-Eglajim werden Trockenplätze für Netze sein. Fische von jeder Art werden in ihm sein, sehr zahlreich, wie die Fische des großen Meeres.“ (Hesekiel 47:10)  Wir durften uns an dieser Stelle mit Gottes Absichten eins machen, dies Aussprechen und kunstvoll demonstrieren. Am Abend ging es dann zurück nach TelAviv, wo wir zusammen mit unseren neuen Freunden noch ein paar T- Shirts bedruckten um uns dann mit einer großen Portion Segen und Gebet für die Beiden verabschiedeten. In unserem Herzen wussten wir, dass wir dazu beitragen durften, dass die Reise der beiden Mädels nicht einfach nur eine Reise war, sondern zu einer echten Begegnung mit Gott und seiner Liebe wurde. Dies berührte unser Herz. Nach 4 aufregenden Tagen eine letzte Nacht in TelAviv, freuten wir uns dann auf dem Flughafen recht zügig durch die Sicherheitskontrollen gekommen zu sein. Ich persönlich konnte jetzt umso mehr den guten Service der Turkish Airlines genießen und schaute Robin Hood während Alex eine ganz besondere Begegnung etwas weiter hinten im Flugzeug hatte. Aber dies ist eine andere Geschichte…  
© Das Haus der schönen Dinge 2019
Ein Artikel von Jens Scholz.
© Das Haus der schönen Dinge 2019

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Das Haus der schönen Dinge  INSPIRIERENDE Gedanken und viele NEUIGKEITEN für DICH zu Papier gebracht.

SEGENSTRIP nach Israel

Vom 29.Mai bis zum 02. Juni 2019 nahm ich mir mit Alex Zeit in einer recht spontanen Aktion nach Israel zu fliegen. Unsere Motivation war nicht in erster Linie eine Sightseeingtour zu buchen, sondern ganz bewusst das Volk und das Land zu segnen. Eins sagte Gott zu Mose:Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. 3Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. 1. Mose 12,2f In der Überzeugung daran, dass wir nicht nur Segen geben, sondern auch Segen empfangen werden, packte Alex einige dicke Briefumschläge mit Finanzen und ich verschiedenste Leinwände, Plakate und Farben ein mit dem Ziel das Land und das Volk zu berühren. Einen wirklichen Plan gab es nicht, tatsächlich buchten wir erst ein zwei Tage vorher ein Mietwagen und entschieden uns nur den ersten Übernachtungsplatz im Vorfeld abzuklären. Alles Weitere durfte auf dem Weg entstehen… Nachdem wir dann in TelAviv gelandet sind war unsere erste Station die Stadt Lot, wo wir Nachts 3:00 Uhr von einem jungen israelischen Ehepaar herzlich empfangen wurden. Trotz der Uhrzeit konnten wir uns austauschen, ihnen ein Bild von mir überreichen und für sie beten. Wir waren überwältigt von ihrer Gastfreundschaft und ihrem Vertrauen. Am nächsten Tag waren sie bereits unterwegs und wir bekamen die Wohnung nach einer Stunde Bekanntschaft quasi überlassen. Außerhalb der Wohnung trafen wir auf fast ghettoähnliche Zustände – umso mehr liebte es Alex ihnen einer seiner Briefumschläge dazulassen. Die nächste Station war ein deutsches Gebetshaus auf dem Ölberg in Jerusalem. Da wurden wir überrascht von einer atemberaubenden Aussicht, einer Atmosphäre des Gebets und der Anbetung und trafen auf Christoph Domes, einem Freund und Pastor aus Berlin, der bereits ein Seminar im Haus der schönen Dinge gehalten hat. Durch ihn kamen wir in den Genuss einer genialen Führung durch Jerusalem. Danach hatten wir die Möglichkeit diesen Ort mit Bildern und Finanzen zu segnen und wurden selbst durch zwei russlanddeutsche Pastoren vor Ort zugerüstet. Die Nacht verbrachten wir in TelAviv – oh wie ich diese Stadt liebe, unheimlich viele junge Leute und an allen Ecken und Kanten eine wahre Explosion von Kunst und Kreativität, die selbst bei ausgefallenen Restaurants und Menüs keinen Stopp einlegte. Von einem verängstigten, vorsichtigen Land kurz nach dem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nichts zu spüren – im Gegenteil: entspannte Geselligkeit auf der Straße.Wir liebten es. Ein Land mit vielen Gesichtern. Da ist ein eher konservatives, religiöses Jerusalem mit einer tiefen Sehnsucht nach einem neuen Tempel, eine Wiederherstellung des Alten und ein junges, fast schon rebellisches TelAviv mit einer tiefen, unglaublichen Kreativität, dass nicht in den religiösen Rahmen zu passen scheint. In unseren Gedanken träumten wir davon, wie es wohl wäre, wenn diese beiden Dinge zusammenkommen würden? Was wohl geschehen würde, wenn dieses Volk ihren Messias erkennt? Am nächsten Tag ging es wieder nach Jerusalem. Erste Station ein Geschäft einer messianischen Gemeinde direkt gegenüber von Davids Palast. Der Verkäufer ein Palästinenser, Christ und Pastor von 3 Gemeinden. Es entwickelte sich ein super Gespräch. Wir durften ihm ein Bild schenken und Finanzen überlassen, am Ende bekamen wir Kontakt zu einem weiteren Palästinenser, der in Chicago Kunst studiert hat. Ich durfte für ihn beten und ihn ermutigen. Ab jetzt waren wir zu dritt unterwegs   Nach einem Trip durch die Kunstgalerien, einem herausfordernden Gespräch mit einem orthodoxen jüdischen Künstler – endlich an der Westmauer des ehemaligen Tempels angekommen.Ich packte meine Malutensilien aus und tat das, worauf ich mich die ganze Zeit gefreut habe: Malen.Einer der Höhepunkte: Unser neuer palästinensischer Freund gesellte sich irgendwann dazu und ich teilte mit ihm meine Materialien und wir malten gemeinsam. Was für ein schönes Bild: Ein deutscher Künstler malt vor einem der heiligsten Orte des jüdischen Volkes eine israelische Flagge mit einer Taube als Symbol des Friedens, gemeinsam mit einem Palästinenser der sein Wunsch ausdrückte nach Frieden für sein Volk und dem jüdischen Volk.Für mich eine Tatsache, die sich nicht politisch herbeiführen lässt, sondern die durch die Person Jesus Christus möglich wird. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt ein neues Gewand angezogen – Christus selbst. 28 Hier gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Griechen, zwischen Sklaven und freien Menschen, zwischen Mann und Frau. Denn durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle zusammen ein neuer Mensch geworden. 29 Wenn ihr aber zu Christus gehört, seid ihr auch Nachkommen Abrahams und seid damit – entsprechend der Zusage, ´die Gott ihm gegeben hat` – Abrahams ´rechtmäßige` Erben. NGÜ Gal 3, 27f Danach hatten wir die Möglichkeit den Anfang des jüdischen Sabbats an der Klagemauer zu erleben. Dies ist alles andere als „Klage“ sondern ein freudiges, energiegeladenes und dankbares Signal eines Volkes das lautstark verkündigt: Wir leben noch. Wir leben und Gottes Geschichte mit uns ist noch nicht beendet. Dies geschieht in Mitten von Touristen aus allen Ländern, die teils am Rande, teils mitten ins Geschehen integriert werden. Mich hat dies berührt. Ein Glaube, der sich nicht versteckt, eine Sehnsucht und eine Freude die geteilt wird und zugleich nicht frei von einem bitteren Geschmack, denn unser palästinensischer Freund bekommt keinen Zutritt zu diesem Bereich. In Anbetracht der erlebten Gewalt und Erfahrungen aus den letzten Jahren verständlich und trotzdem bitter. Danach ging es weiter in die Altstadt von Jerusalem mitten ins arabische Viertel, wo wir den Abschluss des Ramadans erleben durften. Überall duftende Köstlichkeiten, Menschen die Essen und Getränke von einem Ort zum anderen trugen und fast überall Möglichkeiten sich dazuzusetzen… Gefüllt von tausend Eindrücken und einem wirklich besonderen Tag checkten wir dann im Cinema Hostel in Jerusalem ein, nicht lange und wir fanden uns in einer großen Runde junger Leute auf bequemen Sitzgelegenheiten wieder. Links von mir eine Mexikanerin, die in den nächsten Tagen nach Jordanien aufbrechen möchte, rechts ein Belgier, gegenüber Deutsche, ein Asiate und natürlich Leute aus Israel. Wunderschön. Nach einer kurzen Nacht teilten wir unseren kleinen Mietwagen mit zwei Mädchen, die am Abend zuvor mitbekommen haben, dass unsere Reise heute weiter in den Süden verläuft und noch eine Mitfahrgelegenheit suchten. Das Abschiedsgeschenk an Jerusalem war ein tolles Bild, was ich den Tag zuvor oberhalb der Klagemauer gemalt habe und die Frau an der Rezeption des Cinema Hostels voller Freude entgegennahm. Im Auto stellte sich heraus, dass die Beiden das erste Mal in Israel sind, was Alex direkt anspornte auf unserer mehrstündigen Fahrt ein komplettes Infopaket über das Land, biblische Zusammenhänge und Politik weiterzugeben. Gemeinsam entdeckten wir dann En Gedi, eine Oase in der Wüste, wo David einst die Psalmen schrieb und saßen im Toten Meer. In En Bookek ein kleiner Ort mit vielen Hotels direkt am Toten Meer, entdeckte ich dann einen ganz besonderen Gullydeckel. Einen Gullydeckel, der eine Oase darauf zeigt, sicherlich ein Symbol für En Gedi – und doch hier viele Kilometer südlich der Oase verbaut.Dies wurde dann zur Grundlage zwei ganz besonderer Kunstwerke und eines sehr speziellen Segens für diesen tiefsten Fleck der Erde.Schaut es euch am besten selbst an: Etwas zu segnen bedeutet „gutes auszusprechen“ aber es ist noch mehr es ist ein Übereinstimmen mit Gottes Absichten über eine Person, einer Sache oder einem Ort – genau dies ist hier passiert. Gottes Absicht ist, dass das Tote Meer wieder fruchtbar wird:„Und es wird geschehen, dass Fischer an ihm stehen werden: von En-Gedi bis En-Eglajim werden Trockenplätze für Netze sein. Fische von jeder Art werden in ihm sein, sehr zahlreich, wie die Fische des großen Meeres.“ (Hesekiel 47:10)  Wir durften uns an dieser Stelle mit Gottes Absichten eins machen, dies Aussprechen und kunstvoll demonstrieren. Am Abend ging es dann zurück nach TelAviv, wo wir zusammen mit unseren neuen Freunden noch ein paar T-Shirts bedruckten um uns dann mit einer großen Portion Segen und Gebet für die Beiden verabschiedeten. In unserem Herzen wussten wir, dass wir dazu beitragen durften, dass die Reise der beiden Mädels nicht einfach nur eine Reise war, sondern zu einer echten Begegnung mit Gott und seiner Liebe wurde. Dies berührte unser Herz. Nach 4 aufregenden Tagen eine letzte Nacht in TelAviv, freuten wir uns dann auf dem Flughafen recht zügig durch die Sicherheitskontrollen gekommen zu sein. Ich persönlich konnte jetzt umso mehr den guten Service der Turkish Airlines genießen und schaute Robin Hood während Alex eine ganz besondere Begegnung etwas weiter hinten im Flugzeug hatte. Aber dies ist eine andere Geschichte…  
Ein Artikel von Jens Scholz.