BLOG

Das Haus der schönen Dinge  INSPIRIERENDE Gedanken und viele NEUIGKEITEN für DICH zu Papier gebracht. Logo Das Haus der schönen Dinge

ascheZuGOLD Geschichten

© Das Haus der schönen Dinge 2019
Vor ungefähr einem Jahr bekam ein Mitarbeiter aus unserem Team die Möglichkeit als Integrationshelfer in einem Förderzentrum im Grundschulbereich zu arbeiten. Er landete in einer Klasse, wo vor allem die Kinder unterrichtet wurden, die nirgends anders wirklich reinpassten. Da waren Fälle von Traumata, ADHS und Autismus. Kinder die nicht ins System passen und die häufig nicht so funktionieren, wie sie gerne sollten und dadurch schnell abgestempelt werden. Unser Mitarbeiter konzentrierte sich anfangs vor allem auf ein Kind, fing aber schon bald in den Pausen- und Spielzeiten an Graffitis zu zeichnen. Es dauerte nicht lange und er hatte die volle Aufmerksamkeit einiger Schüler aus der Klasse, die von ihm lernen wollten und ihre Spielzeiten dafür zur Verfügung stellten. Es war die Gunst Gottes und eine Lehrerin, die die Bereitschaft besitzt für diese Kinder zu kämpfen, die es möglich machten, dass die Kids schon bald auch zu bestimmten Zeiten im Unterricht zeichnen durften. So wurden Zeitschriften gewälzt, Buchstaben kopiert und anfangs einer Menge abgezeichnet. Es dauerte nicht lange und es wurde bei einem ersten Kind positive Veränderungen im Schriftbild festgestellt. Schon bald entstanden erste eigene Entwürfe, verwackelte Linien wurden scharf und aus erste Kritzeleien entstanden zunehmend tolle Zeichnungen. Nach einigen Monaten, bekam eines der Kinder die Möglichkeit einer ersten Auftragsarbeit, ein weitere Zeichnung landete auf einer Leinwand und durfte ins Schulgebäude gehängt werden. Schüler fingen an zu staunen und wurden motiviert selbst auch zum Bleistift zu greifen und erste zögerliche Skizzen anzufertigen. Heute nach nicht einmal einem Jahr, durfte dieser Mitarbeiter mit zwei seinen Jungs auf eine normale Grundschule fahren, wo diese beiden 10 Jährigen vor anderen Schülern einer normalen Schule über Graffitis sprachen. Als sie ihre Zeichnungen auspackten, herrschte absolute Verblüffung im Raum. Keiner hatte dies erwartet. Niemals hätte man dies von einem 10-Jährigen und erst recht nicht von einem Förderschüler erwartet. Die Welt dieser Schüler wurde auf dem Kopf gestellt. Nach einem klasse Vortrag ging es an die Hauswand der Schule, wo die beiden zusammen anfingen den Hintergrund eines Graffitis zu gestalten. Danach ging es zurück zum Förderzentrum, wo sie zur Direktorin bestellt wurden. Ja das kennen sie, bis jetzt aber nur um einen Tadel zu kassieren, Schulausschluss zu bekommen oder Strafarbeiten zu tun … heute aber nicht. Heute wurden sie geehrt und gewertschätzt und empfingen so viel Lob, dass sie vor Stolz fast platzten. Schon jetzt freuen sie sich riesig, die angefangene Arbeit an der Schulhauswand der anderen Grundschule zu beenden. Ein echter ascheZuGOLD Moment. Zum Nachdenken: Häufig sind wir so sehr darauf bedacht an den Schwächen unserer Kinder zu arbeiten, damit sie ins entsprechende System passen und irgendwie funktionieren, dass wir verpassen zu erkennen wer sie eigentlich sind. Es braucht mutige und kühne Eltern, Lehrer und Betreuer die bereit sind andere Wege zu gehen um besondere Kinder in ihre besondere Berufung zu begleiten und diese zu fördern. Unsere Gesellschaft wird sie benötigen.

Graffitikünstler

ORIGINAL Acryl
© Das Haus der schönen Dinge 2020

BLOG

Das Haus der schönen Dinge  INSPIRIERENDE Gedanken und viele NEUIGKEITEN für DICH zu Papier gebracht.

ascheZuGOLD Geschichten

Vor ungefähr einem Jahr bekam ein Mitarbeiter aus unserem Team die Möglichkeit als Integrationshelfer in einem Förderzentrum im Grundschulbereich zu arbeiten. Er landete in einer Klasse, wo vor allem die Kinder unterrichtet wurden, die nirgends anders wirklich reinpassten. Da waren Fälle von Traumata, ADHS und Autismus. Kinder die nicht ins System passen und die häufig nicht so funktionieren, wie sie gerne sollten und dadurch schnell abgestempelt werden. Unser Mitarbeiter konzentrierte sich anfangs vor allem auf ein Kind, fing aber schon bald in den Pausen- und Spielzeiten an Graffitis zu zeichnen. Es dauerte nicht lange und er hatte die volle Aufmerksamkeit einiger Schüler aus der Klasse, die von ihm lernen wollten und ihre Spielzeiten dafür zur Verfügung stellten. Es war die Gunst Gottes und eine Lehrerin, die die Bereitschaft besitzt für diese Kinder zu kämpfen, die es möglich machten, dass die Kids schon bald auch zu bestimmten Zeiten im Unterricht zeichnen durften. So wurden Zeitschriften gewälzt, Buchstaben kopiert und anfangs einer Menge abgezeichnet. Es dauerte nicht lange und es wurde bei einem ersten Kind positive Veränderungen im Schriftbild festgestellt. Schon bald entstanden erste eigene Entwürfe, verwackelte Linien wurden scharf und aus erste Kritzeleien entstanden zunehmend tolle Zeichnungen. Nach einigen Monaten, bekam eines der Kinder die Möglichkeit einer ersten Auftragsarbeit, ein weitere Zeichnung landete auf einer Leinwand und durfte ins Schulgebäude gehängt werden. Schüler fingen an zu staunen und wurden motiviert selbst auch zum Bleistift zu greifen und erste zögerliche Skizzen anzufertigen. Heute nach nicht einmal einem Jahr, durfte dieser Mitarbeiter mit zwei seinen Jungs auf eine normale Grundschule fahren, wo diese beiden 10 Jährigen vor anderen Schülern einer normalen Schule über Graffitis sprachen. Als sie ihre Zeichnungen auspackten, herrschte absolute Verblüffung im Raum. Keiner hatte dies erwartet. Niemals hätte man dies von einem 10-Jährigen und erst recht nicht von einem Förderschüler erwartet. Die Welt dieser Schüler wurde auf dem Kopf gestellt. Nach einem klasse Vortrag ging es an die Hauswand der Schule, wo die beiden zusammen anfingen den Hintergrund eines Graffitis zu gestalten. Danach ging es zurück zum Förderzentrum, wo sie zur Direktorin bestellt wurden. Ja das kennen sie, bis jetzt aber nur um einen Tadel zu kassieren, Schulausschluss zu bekommen oder Strafarbeiten zu tun … heute aber nicht. Heute wurden sie geehrt und gewertschätzt und empfingen so viel Lob, dass sie vor Stolz fast platzten. Schon jetzt freuen sie sich riesig, die angefangene Arbeit an der Schulhauswand der anderen Grundschule zu beenden. Ein echter ascheZuGOLD Moment. Zum Nachdenken: Häufig sind wir so sehr darauf bedacht an den Schwächen unserer Kinder zu arbeiten, damit sie ins entsprechende System passen und irgendwie funktionieren, dass wir verpassen zu erkennen wer sie eigentlich sind. Es braucht mutige und kühne Eltern, Lehrer und Betreuer die bereit sind andere Wege zu gehen um besondere Kinder in ihre besondere Berufung zu begleiten und diese zu fördern. Unsere Gesellschaft wird sie benötigen.

Graffitikünstler